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woom Kinderfahrräder

woom verdoppelt Belegschaft bis 2022
Brückenschlag mit USA

Klosterneuburg/Austin, Texas (ots|wro - Kindern die Liebe zum Radfahren zu vermitteln, das ist die Mission von woom. Damit das künftig noch besser ge-
lingt, werden Kreativität und Leidenschaft jetzt gebündelt: woom USA und woom Europe kommen in einem Unternehmen zusammen.

Die neue woom Führungsriege bei woom: v.l.n.r. Mathias Ihlenfeld, Christian Bezdeka, Marcus Ihlenfeld, Guido Dohm. Bild: woom

Der österreichische Kinderfahrradhersteller woom radelt immer weiter um die Welt. Mit 1. Juli 2021 bündelt woom seine Aktivitäten in Europa und in den USA. Das Mutter-
unternehmen mit Sitz in Klosterneuburg bei Wien und der US-Generalimporteur werden in einem Unternehmen zusammengefasst.

“Mit diesem Brückenschlag bündeln wir unsere Stärken und unsere Leidenschaft”, erklärt Marcus Ihlenfeld, der woom zusammen mit dem Produktdesigner Christian Bezdeka im Jahr 2013 in einer Wiener Garage gegründet hat. Und Bezdeka bekräftigt: “Dieser Schritt bringt uns unserem Ziel näher, so viele Kinder wie möglich für das Radfahren zu begeistern und die Welt ein Stück besser zu machen.”

Wachstumsmarkt Nordamerika

Seit 2014 hatte woom USA als Generalimporteur die in Klosterneuburg entwickelten Kinderräder vertrieben und sich in kurzer Zeit zum wichtigsten Vertriebspartner von woom Europe entwickelt. Zuletzt wurden in den USA bereits knapp 50.000 Räder jährlich abgesetzt. Das ist fast ein Sechstel der Gesamtproduktion von woom – Tendenz stark steigend.

Mathias Ihlenfeld war bisher für das US-Geschäft zuständig. Mit dem Zusammenschluss von woom Europe und woom USA wird er Teil der neuen woom Führungsriege. Bild: woom

Verantwortlich für den Erfolg in den USA ist Marcus Ihlenfelds Bruder Mathias, der woom zur am schnellsten wachsenden Fahrradmarke in den USA gemacht hat. Er wird künftig – zusammen mit Christian Bezdeka, Marcus Ihlenfeld und woom Geschäftsführer Guido Dohm – das Unternehmen leiten. Dem erweiterten Führungsgremium werden außerdem Martin J. Bartmann und Paul Fattinger (BDO Austria) angehören.

In Österreich: bald 200
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Mit der internationalen Ausrichtung von woom geht eine kräftige Per-
sonalaufstockung einher. Gesucht werden Expertinnen und Experten beiderseits des Atlantiks. Insgesamt sollen bis Mitte 2022 300 Personen weltweit bei woom beschäftigt sein. In Österreich wird die Belegschaft im Lauf der nächsten zwölf Monate auf 200 Personen wachsen: Das ist fast eine Verdoppelung des aktuellen Stands. In der Heimatstadt Klos-
terneuburg ist woom bereits jetzt unter den Top-4 Arbeitgebern mit den meisten Mitarbeitern.

Wartezeiten für Kundinnen
und Kunden verkürzen

Der Zusammenschluss von woom Europe und woom USA ereignet sich in einer sehr herausfordernden Zeit für die Fahrradindustrie. Die Covid-19-Jahre sind geprägt von Lieferschwierigkeiten bei Fahrradkompo-
nenten, Ausfällen beim internationalen Warenverkehr und langen Wartezeiten für Kundinnen und Kunden. Es ist ein Schritt von mehreren, die das Unternehmen setzt, um seinen Wachstumskurs – auch unter erschwerten Bedingungen – fortzusetzen: So eröffnete woom 2021 zusammen mit seinem deutschen Partner SPRICK Cycles eine neue Produktionsstätte im polnischen Świebodzin. Zugleich startete der Kinderfahrradhersteller, dessen Produkte in mehr als 30 Ländern in- und außerhalb Europas erhältlich sind, die vollständige Digitalisierung seines Lieferketten-Managements.

Über woom:

> 2013 in Wien von Christian Bezdeka und Marcus Ihlenfeld in einer Garage in Wien gegründet

> hohe Marktdurchdringung: jedes dritte neu gekaufte Kinderfahrrad in Österreich ist ein woom bike
> präsent in 30 Ländern weltweit, allen voran DACH-Region und USA
> jährliche Wachstumsrate: deutlich über 50 %
> 2020: woom holt eine Investorengruppe rund um Bregal Unternehmerkapital, Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner und den österreichischen Investor Stefan Kalteis an Bord
> 2020: mehr als 200.000 verkaufte Räder, eine Steigerung von 63 % zum Jahr 2019
> 2021: neues Werk für die Endfertigung in Polen

Schwerpunkte:
Customer Service, User Experience

Durch den Zusammenschluss erwarten sich die woom Geschäftsführer eine Optimierung von Kundenservice und User Experience nach US-amerikanischem Vorbild und einen intensiven Austausch über die Grenzen hinweg.
Die besonders leichten woom Fahrräder haben sich in den vergangenen Jahren als sichere, hochwertige und exakt
auf die Bedürfnisse von Kindern angepasste Produkte bewährt. “Wir wollen woom noch bunter und innovativer machen”, sagt Marcus Ihlenfeld: “Wir sind gespannt, was wir mit dieser neuen kreativen Kraft für unsere Kundinnen und Kunden erreichen.”

Auch sein Bruder Mathias freut sich auf eine spannende neue Etappe: “Wir sind weit gekommen seit wir die ersten Fahrräder in der Garage zusammengeschraubt haben: mein Bruder gemeinsam mit Christian in Wien und ich hier in Austin, Texas. Es ist Teil der woom DNA, dass wir uns immer wieder neu erfinden. Und jetzt setzen wir unsere Reise gemeinsam fort, geeinter denn je.”

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