Gut vernetzt im Weserbergland
Co-Working-Space in Stadthagen ermöglicht mobiles Arbeiten im ländlichen Raum

Die Buchung des Konferenzraumes in der iKantine macht Meetings mit Kollegen jederzeit möglich.
Foto: djd/Stadtverwaltung Stadthagen

Amberg (djd|wro) - In den vergangenen Monaten haben viele Berufstätige gelernt, was es bedeutet, im Homeoffice zu arbeiten. Der beruflichen Tätigkeit plötzlich in den eigenen vier Wänden nachzugehen, verlangt den Betroffenen einiges ab. Während lange Fahrtzeiten, Stau und Parkplatzsuche der Vergangenheit angehören, gibt es nun andere Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Ablenkung durch die Familie, provisorische Arbeitsbedingungen am Küchentisch, schlechte WLAN-Verbindungen sowie begrenzte Austauschmöglichkeiten mit Kollegen sind nur einige davon. Für alle, die in stressigen Phasen konzentriert arbeiten oder mal zum Teammeeting zusammenkommen möchten, kann die Buchung eines Arbeitsplatzes in sogenannten Co-Working-Spaces die Lösung sein.

Die Arbeit an einem Einzelplatz in einer Co-Working-Space ist häufig produktiver als zu Hause am Küchentisch. Foto: djd/Stadtverwaltung Stadthagen

Urbanes Arbeiten im ländlichen Raum

In Berlin, München oder Hamburg gehören die flexiblen Arbeitsplätze für Freiberufler, Pendler, Selbstständige, Projektarbeiter oder Studenten längst zum Standard. Zunehmend werden die mobilen Arbeitswelten auch im ländlichen Raum entwickelt, wie die iKantine in Stadthagen. Der Co-Working-Space in der Kleinstadt, 40 Kilometer westlich von Hannover, will neben ungestörtem Arbeiten auch einen regen Austausch mit anderen Kreativen ermöglichen. Voll ausgestattete Einzelarbeitsplätze, private Büros, Meeting-Lounges oder ein Konferenzraum sind je nach Verfügbarkeit für Tage, Wochen oder Monate unter www.ikantine.com buchbar. WLAN, Stromver-
brauch und Getränke sind für Co-Worker im Mietpreis inklusive. Mit Schnupper-Tarifen für fünf Tage oder drei Monate können sich Interessenten kostengünstig einen Eindruck der neuen Arbeitsatmosphäre verschaffen.

Konnektivität im Fokus

Im Austausch mit Start-up-Unternehmen und potenziellen Partnern haben iKantine-Nutzer Gelegenheit, Anschluss an eine produktive und innovative Gemeinschaft zu finden. Wer möchte, kann sich vernetzen und gemeinsam Problemlösungen erarbeiten oder Kooperationen verabreden. Für die Region Stadthagen und das Schaumburger Land ist der Co-

Entspannte Atmosphäre: Für informelle Meetings können Lounges gebucht werden. Foto: djd/Stadtverwaltung Stadthagen

Working-Space in der ehemaligen Kantine eines Industrie-
parks ein wichtiger Baustein, um sich als Standort für Kreativität, Innovation und Gründerkultur zu empfehlen. Mittelfristig will sich Stadthagen zum Zentrum für Start-ups und kreatives Unternehmertum im Weserbergland entwickeln. Schon heute verfügt die iKantine über ein breites Beratungs- und Fördernetzwerk für junge Un-
ternehmen. Darunter befindet sich auch eine Initiative regionaler Investoren, die in Start-ups investieren. Als Standort verfügt Stadthagen über eine attraktive Lage zwischen dem Steinhuder Meer und Weserbergland. Vorteilhaft für die Wirtschaft ist auch die Nähe zu Absatzmärkten wie Hannover oder Ostwestfalen.

Sachlich tagen: Ein Raum steht für Konferenzen zur Verfügung. Foto: djd/Stadtverwaltung Stadthagen

Die iKantine ermöglicht ungestörtes Arbeiten und das Knüpfen neuer Kontakte. Foto: djd/ Stadtverwaltung Stadthagen

Teamarbeit auf Zeit: In der iKantine ein paar Stunden gemeinsam arbeiten, bevor jeder wieder in sein Homeoffice geht. Foto: djd/Stadtverwaltung Stadthagen

Co-Working-Space mit Wohlfühlfaktor: Die iKantine ist modern und gemütlich eingerichtet. Foto: djd/Stadtverwaltung Stadthagen

Die rund 300 Quadratmeter großen Räumlichkeiten der iKantine sind vom Charme des Industrieparks geprägt. Foto: djd/Stadtverwaltung Stadthagen